Alles über den PKV Arbeitgeberzuschuss

Wer bekommt den PKV Arbeitgeberzuschuss? Die besten Tipps für Arbeitnehmer

 
 
 
     
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Allgemeines zum PKV Arbeitgeberzuschuss
Arbeitnehmer und Angestellte erhalten unabhängig von der Art Ihrer Versicherung (gesetzlich oder privat) einen Arbeitgeberanteil. Der nachfolgende Artikel beschäftigt sich mit diesem PKV Arbeitgeberzuschuss. Privat Versicherte genießen beim Arbeitgeberanteil die gleichen Rechte wie gesetzlich Versicherte. Die Höhe des Beitragszuschusses wird jährlich vom Gesetzgeber neu definiert und kann auch Ehepartner und Kinder mit einschließen.

Welche Voraussetzungen müssen für den PKV Arbeitgeberzuschuss erfüllt sein?
Grundsätzlich gilt, dass die Anforderungen für den PKV Arbeitgeberzuschuss im Sozialgesetzbuch festgelegt sind und der Vertrag in seinen Leistungen dem SGB V entsprechen muss. Verständlich zusammen gefasst bedeutet dies für die private Krankenversicherung, dass der private Versicherungsschutz die gleichen Leistungen enthält, welche auch in der gesetzlichen Krankenversicherung zu finden sind. Dies sind im Wesentlichen die Bereiche: Ambulante Behandlung, Stationäre Behandlung, Zahn, Krankentagegeld, etc. Es spielt für den Arbeitgeberanteil keine Rolle dass der Leistungsumfang der privaten Krankenversicherung oftmals besser ist als in der gesetzlichen Krankenversicherung, jedoch wird die bessere Leistung vom Arbeitgeber im Gesamtbeitrag mit bezuschusst. HINWEIS: Angestellte Ärzte oder Zahnärzte die aufgrund der Kollegenbehandlung die ambulante- oder Zahnbehandlung nicht abgeschlossen haben, erhalten in der privaten Krankenversicherung trotzdem den Arbeitgeberanteil.

Um Anrecht auf PKV Arbeitgeberzuschuss zu haben muss die Krankenversicherung weiterhin substitutiv sein. Dies bedeutet zunächst einmal, dass
1. die Beitragsberechnung versicherungsmathematischen Gesichtspunkten zu Grunde liegt,
2. der Versicherer auf sein ordentliches Kündigungsrecht verzichtet,
3. Altersrückstellungen gebildet werden und
4. ein Tarifwechselrecht inklusive Mitnahme der Altersrückstellung eingeräumt wird.


PKV Arbeitgeberzuschuss: Voraussetzung für Familienangehörige
In der Privaten Krankenversicherung ist es möglich seine nahe stehenden Angehörigen mitzuversichern. Darunter fallen: Ehepartner, Lebenspartner, leibliche-, Stief-, Enkel- und Pflegekinder. Der PKV Arbeitgeberzuschuss wird auch für diese Gruppen angerechnet, sofern der Versicherte den Unterhalt zum größten Teil finanziert und die mitversicherten nicht selbst hauptberuflich tätig sind oder mehr als 355€ pro Monat (400€ bei Minijobs) verdienen.


Wie berechnet sich der PKV Arbeitgeberzuschuss?

Der Arbeitgeberanteil wird vom Gesetzgeber auf einen prozentualen Anteil (aktuell knapp über 7%) des Bruttoeinkommens festgeschrieben. Dieser Wert kann zukünftig nur durch eine Änderung der Beitragsbemessungsgrenze angepasst werden und wird jährlich von der Bundesregierung an die Bruttogehälter des Vorjahres angepasst. Der PKV Arbeitgeberzuschuss beträgt die Hälfte des allgemeinen und einheitlichen Beitragssatzes der gesetzlichen Krankenkassen, höchstens jedoch die Hälfte des Höchstbeitrages der gesetzlichen Krankenversicherung. Einfacher formuliert: Ausschlaggebend für die Höhe des maximalen Arbeitgeberanteils ist maßgeblich die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenkasse. Diese deckelt die Höhe der Bezuschussung. Ihr Arbeitgeber ist daher nicht verpflichtet mehr als 50% bzw. des halben Höchstsatzes der GKV zu bezahlen. Auf den Arbeitnehmer in der privaten Krankenversicherung entfallen zusätzlich noch 0,9% Anteil die auch die gesetzlich Versicherten alleine bezahlen müssen. Liegt der Versicherungsbeitrag unterhalb des Höchstbetrages der gesetzlichen Krankenversicherung, dann wird nur die Hälfte des Beitrages bezuschusst. Zu Beachten ist an dieser Stelle, dass Verheiratete mit privaten Krankenversicherungen bei unterschiedlichen Versicherern mitunter den Zuschuss nicht voll ausschöpfen: Hier finden Sie Aktuelle Zahlen und ein Berechnungsbeispiel.