Ratgeber für Grenzgänger: PKV richtig wählen

Worauf Grenzgänger bei der PKV Wahl achten sollten

 
 
 
     
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Worauf es für Grenzgänger bei der PKV Wahl ankommt

Wer aus beruflichen Gründen zwischen zwei Ländern pendelt muss sich an seinem Arbeitsort oftmals anderen Bedingungen stellen wie in der Heimat. Beim Thema der Grenzgänger PKV kann es hierbei zu Sonderfällen kommen, wenn ausländische Vorgaben vom normalen nationalen Versicherungsschutz abweichen. So müssen Pendler beispielsweise in der Schweiz krankenvollversichert sein. Betroffene können sich wahlweise über die deutsche private Krankenversicherung, die gesetzliche (Schweizer-) Pflichtversicherung oder auch mittels Zusatzversicherungen versichern.

In jedem Fall sollte die Wahl der Grenzgänger PKV gut überdacht und bei der Planung die aktuelle Lebenssituation mit einbezogen werden. Dazu zählen neben der Aufenthaltsdauer auch persönliche Umstände wie:

Finanzielle Situation
Familiäre Planungen
Leistungen der Versicherung
Gesundheitszustand
Eintrittsalter
Zukunftsplanungen

Tipp Nr. 1 für Grenzgänger: PKV Einsparmöglichkeiten prüfen
Wie immer gilt: Auch bei Grenzgänger PKVs sollten vor Vertragsabschluss die Preise vergleichen werden. Noch mehr als sonst ist darauf zu achten, dass die Tarife beim Abschluss einer speziellen Grenzgänger PKV den unterschiedlichen nationalen Preisschwankungen unterworfen sind. So können Zusatzversicherungen eine private Krankenversicherung erschwinglicher machen, als zum Beispiel eine Vollversicherung im Arbeitsland, wenn dort beispielsweise der Zahnbereich übermäßig teuer versichert wird.

Tipp Nr. 2 für Grenzgänger: PKV nicht abschließen ohne einen Experten zu konsultieren
Bevor man eine Grenzgänger PKV abschließt, sollte in jedem Fall ein Fachmann zu Rate gezogen werden der einem alle Vor- und Nachteile erläutert. Im Extremfall schließt man sonst eine private Krankenversicherung ab, bei dem Leistungen von der Krankenkasse nur teilweise oder gar nicht anerkannt werden. Helfen kann hierbei ein „neutraler“ Versicherungsmakler. Diese Beratungen erfolgen auch für Pendler im Normalfall kostenfrei. Auf jeden Fall ist eine Zweitmeinung ratsam.

Tipp Nr. 3 für Pendler: Fragen Sie nach Alternativen und Folgen!
Die Grenzgängerthematik ist den meisten Leuten, gerade in Bezug auf die private Krankenversicherung wenig geläufig und es ist (gelinde gesagt) nicht vorteilhaft, wenn ein Versicherungsvermittler mehr weiß als sein Kunde. Wer die Wahl zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung hat sollte sich daher unbedingt auch zu den gesetzlichen Alternativen informieren. Da der Wechsel bei Krankenversicherungen in der Regel und vor allem mit zunehmendem Alter Nachteile mit sich bringt, empfiehlt sich vor Vertragsabschluss Informationen über zukünftige Rückkehr- und Wechselmöglichkeiten einzuholen. Oft ist eine Rückkehr an Bedingungen geknüpft, die vielen Versicherten, aber eben nicht allen eine Rückkehr ermöglichen. Betroffene sollten in diesem Zusammenhang auch abklären, was mit Ihren Altersrückstellungen passiert und in wie weit Ihnen Sonderkündigungsrechte durch Beitragserhöhungen von Nutzen sein können.