Maximaler Arbeitgeberzuschuss in der PKV

5 Tipps für den maximalen Arbeitgeberzuschuss: PKV richtig optimieren

 
 
 
     
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Die 5 besten Tipps für den maximalen Arbeitgeberzuschuss (PKV)

Tipp 1: Bleiben Sie gesund!
Wer in seinem Vertrag eine Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit integriert hat und diese geltend machen kann, hat darauf alleinigen Anspruch. Kommt es zur Rückerstattung so wird davon der Arbeitgeberanteil in der privaten Krankenversicherung nicht gemindert! Dies ist doppelt erfreulich. Sie bekommen nicht nur von Ihren 12 Monatsbeiträgen einen Teil zurück, sondern erhalten trotzdem noch den (maximalen) PKV Arbeitgeberzuschuss. Auf diesem Wege lässt sich in der privaten Krankenversicherung der prozentuale Anteil des Arbeitgeberanteils deutlich über 50% steigern.


Tipp 2: Maximaler Arbeitgeberzuschuss durch PKV Vertragsoptimierung
Für den (maximalen) Arbeitgeberzuschuss in der PKV gilt, dass der Leistungsumfang der Privatversicherung die Vorgaben im SGB V § 257 (2a) erfüllen muss. Dies bedeutet konkret, dass der gleiche Leistungsumfang wie in der GKV abgedeckt sein muss, dies gilt insbesondere für die Entgeltfortzahlung ab dem 43. Tag. Folgende Vertragsbestandteile können vom Arbeitgeber maximal bezuschusst werden:

Ambulante Behandlung
Stationäre Behandlung
Krankentagegeld
Krankenhaustagegeld
Beitragsentlastungstarif
Pflegepflichtversicherung
Zahn

Höhere Beiträge in diesen Klassen tragen neben einem besseren Versicherungsschutz auch zu einem maximalen PKV Arbeitgeberzuschuss bei. Sollte der Arbeitgeberbeitrag noch nicht ausgereizt sein, empfiehlt es sich über eine Anpassung der privaten Krankenversicherung nachzudenken.


Tipp 3: Vorsicht vor Leistungen ohne Auswirkung auf den maximalen PKV Arbeitgeberzuschuss
Nicht alle Vertragsbestandteile wirken sich in der PKV auf den (maximalen) Arbeitgeberzuschuss aus. Lebensversicherungen oder Rentenversicherungen haben beispielsweise keinen Einfluss auf den (maximalen) PKV Arbeitgeberzuschuss! Es gibt noch einige weitere „Fallen“ die Sie (am besten vor Abschluss einer privaten Krankenversicherung) kennen sollten. Der Arbeitgeberanteil endet während des Bezugs von Mutterschaftsgeld, Erziehungsgeld und bei Überschreitung der Gehaltsfortzahlung im Krankheitsfall. Letzterem können Sie zumindest mit der Erhöhung des Krankentagegeldes entgegen wirken. Beachten Sie bitte, dass Sie in der privaten Krankenversicherung anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung auch während der Bezugsdauer des Krankentagesgeldes beitragspflichtig sind.


Tipp 4: Der maximale Arbeitgeberzuschuss gilt in der PKV auch für die Familienversicherung
Der Arbeitgeberanteil in der Privaten Krankenversicherung kann auch für Familienangehörige (Ehepartner, Lebenspartner, leibliche-, Stief-, Enkel- und Pflegekinder) gewährt werden, wenn für diese nach SGB V § 10 Anspruch auf die Familienversicherung besteht. Hierzu muss der Versicherte den Unterhalt zum größten Teil selbst finanzieren und die mitversicherten dürfen nicht hauptberuflich tätig sein oder mehr als 355€ pro Monat (400€ bei Minijobs) verdienen. ACHTUNG: Wechselt zum Beispiel ein Elternteil in die private Krankenversicherung, während Kinder oder Ehegatten freiwillig und bei eigenem Beitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung verbleiben, dann muss der Arbeitgeber für diese KEINEN Arbeitgeberanteil bezahlen. Für den größtmöglichen Arbeitgeberanteil sollten Sie diesen Kostenfaktor vor einem Versicherungswechsel kennen und gegebenenfalls auch in Betracht ziehen.


Tipp 5: Optimierung des maximalen Arbeitgeberzuschuss: PKV und steuerliche Vorteile kombinieren
Und noch eine gute Nachricht zum Schluss: Der Arbeitgeberanteil der privaten Krankenversicherung wird gemäß § 3 Nr. 62 EStG steuerfrei ausgezahlt. Dies gilt wenn der Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber eine Beitragsbescheinigung zur privaten Krankenversicherung vorlegt und der Arbeitgeber zum Beitragszuschlag verpflichtet ist. Weiterhin kann eine vereinbarte Selbstbeteiligung bis zu 600€ steuerlich abgesetzt werden. Hierbei sind jedoch einige Bedingungen zu berücksichtigen, u.a. muss die Selbstbeteiligung auch wirklich angefallen sein. Für nähere Informationen verweise ich an dieser Stelle an einen Steuerberater.